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LebensBaum PDF Drucken E-Mail

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Einführender Gedanke

LebensBaum ist als ältester Bereich die Basis der Hausgemeinschaft des Antoniusheims. Diese zu erhallten, weiter zu pflegen und zu entwickeln ist ein großes Anliegen. LebensBaum ist der erste Bereich des Bewohners und bietet vielfältige Wohnmöglichkeiten:
vom Wohnen in einer größeren oder kleineren Gemeinschaft in enger Anbindung an das Antoniusheim, bis zum Einzelwohnen in einer eigenen Wohnung in Fulda und Umgebung.

LebensBaum bietet erwachsenen Menschen im Antoniusheim die Möglichkeit, ein  Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und Selbständigkeit zu führen. Durch die Unterstützung des Menschen beim Ablösen vom Elternhaus und durch die Möglichkeit der lebenslangen Begleitung, wird der Mensch in seiner Eigenständigkeit gefördert und bestärkt.

Zielgruppe

Der LebensBaum bietet Lebensperspektive für Menschen, die einer Begleitung auf ihrem Lebensweg bedürfen. Wir orientieren uns an den Fähigkeiten des Einzelnen und stellen nicht die Defizite in den Vordergrund.

Folgende Grundsätze prägen den Bereich LebensBaum:

• Wertschätzung des Einzelnen
• Akzeptieren des Andersseins
• Begleitung auf dem Weg in die Selbstständigkeit
• Wahrung der Balance zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung, um ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung zu fördern
• Wahrung der Balance zwischen individueller Entwicklung und sozialem Miteinander
• In der pädagogischen Arbeit streben wir dem Einzelfall angepasste Lösungen an.
• Reflexion ist Vorraussetzung für unser pädagogisches Handeln

Grundsätze, Aufgaben und Ziele

wg florian 3Die Grundsätze und Ziele richten sich nach den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und dem Hilfebedarf des Einzelnen. Hierbei erfährt die  Lebenszufriedenheit einen besonderen Stellenwert. Außerdem sind  Fachlichkeit und die Haltung unserer Mitarbeiter von großer Bedeutung. Besonderen Wert legen wir auf christliche Werte im vinzentinischen Sinne.

Gegenwart und Zukunft

Auf der Grundlage der Hausgemeinschaft streben wir in den Lebensbereichen bei Mitarbeitern sowie bei Bewohnern an, dass der Mensch nicht nach seinem Handicap bewertet wird, sondern, dass man sich verständnisvoll und würdevoll begegnet.

Individueller Ansatz

Im LebensBaum wird gewohnt und gelebt nach den Bedürfnissen der Menschen, mit der Unterstützung, die der Einzelne braucht.

wg josef 5Heterogenität

In der heterogenen Wohnform sehen wir die Zukunft der Wohngemeinschaften. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Heterogenität ihre Grenzen hat, die nicht um ihrer Willen überschritten werden sollten.

Behinderung ist nicht defizitorientiert

Wir betrachten Behinderung nicht defizitorientiert, sondern stellen die Ressourcen des Menschen in den Vordergrund.

Neue Wohnangebote

In Zukunft werden wir uns nicht auf das Wohnangebot verlassen können, welches wir im Moment anbieten können. Es müssen neue Wohnangebote geschaffen werden, um den Bedarf gerecht zu werden, auch bei hohem Hilfebedarf eine individuelle und weitgehend eigenverantwortliche Wohnform anbieten zu können. (Mischformen  Leben im Betreuten Wohnen mit engem Anschluss an eine Wohngemeinschaft).

Lebensperspektive durch Teilhabeplanung

wg josef 7Im Bereich der Lebensperspektive kommt dem Teilhabeplanungsgespräch eine herausragende Bedeutung zu. Die regelmäßige Durchführung und Teilnahme an den Gesprächen eröffnet Perspektiven für das Leben und soll gleichzeitig einen Realitätsbezug zur aktuellen Lebenssituation aufzeigen. Das Teilhabeplanungsgespräch fördert die Vernetzung und den Austausch zwischen den Bereichen. Grundsätzlich stehen die Ressourcen hierbei im Vordergrund. Sie sind das Fundament, um vorhandene Defizite zu kompensieren.

 

 
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