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Einführender Gedanke
Das Kinderhaus wurde - als erste Projekt der Antoniusstiftung - im Mai 2001 eingeweiht. Es besteht aus drei Kinder- und Jugendgruppen mit Platz für 9 BewohnerInnen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Fähigkeiten. Der Hauptauftrag des Kinderhauses, Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Lernschwierigkeiten, teilweise ergänzt mit körperlichen Einschränkungen ein Leben in familiärer Atmosphäre zu bieten, wird hier mit Herz und Seele in die Tat umgesetzt.
Ziel ist es, die sozialen Kompetenzen der uns anvertrauten Menschen zu fördern, ihnen die Chance zu geben ihre Persönlichkeit zu entfalten und ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit zu führen.
Arbeitsschwerpunkte
Wir tragen dem grundsätzlichen Erziehungsbedarf Rechnung, welcher sich nur in der Ausprägung von dem Erziehungsbedarf zu Hause lebender Kinder und Jugendlicher ohne Einschränkung unterscheidet. Die Förderung der Stärken findet - neben dem 2. Lebensbereich Schule - überwiegend in den natürlichen Lebensbezügen statt.
Fähigkeiten sollen auf Grund der Notwendigkeit im Alltag erworben werden und nicht um ihrer selbst willen. Sie dienen prinzipiell der Erreichung eines höheren Maßes an Selbständigkeit und/oder Lebenszufriedenheit um auch im Erwachsenenalter möglichst selbstbestimmt leben zu können.
Mindestens einmal jährlich finden Entwicklungsplanungsgespräche mit allen am Erziehungsprozess beteiligten Personen statt. Hier werden erreichbare Ziele formuliert, vereinbart und entsprechende Maßnahmen verbindlich abgestimmt.
 Elternkontakte Eltern sind wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, wobei dem ständigen Austausch, Besuchen der Eltern auf den Wohngruppen und Besuchen der Kinder und Jugendlichen in ihrem Elternhaus eine herausragende Rolle zukommt.
 Kontakt: Kinderhaus Andreas Hoeser An St. Kathrin 4 36041 Fulda (0661) 1097-312
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